BestandsfĂĽhrung

Was versteht man unter BestandsfĂĽhrung?

Die Bestandsführung beschäftigt sich innerhalb der Lagerhaltung mit dem Organisieren und Verwalten des Lagers sowie der Kontrolle des Lagerbestandes. Die Bestandsführung sorgt für den Überblick über die benötigten Materialien und Produkte. Grundlage und Voraussetzung für die Bestandsführung ist ein Lager. Es muss so organisiert sein, dass die eingelagerten Artikel jederzeit abrufbar sind, nicht verloren gehen oder beschädigt werden.

Optimierte Lagerverwaltung durch präzise Bestandsführung

Die Bestandsführung organisiert das Lager und überwacht dessen Bestand. Voraussetzung dafür ist das Biden eines Artikelstamms, in dem alle gelagerten Artikel erfasst werden. Ausgehend von diesem Inventar wird anschließend der Lagerbestand überwacht und bedarfsweise ergänzt. Somit ist die Bestandsführung eine zentrale Funktion im Unternehmen. Eine lückenlose Bestandsführung gewährleistet, dass die benötigten Artikel, Rohstoffe, Materialien und Produkte zu jeder Zeit verfügbar sind.

Effiziente Lagerverwaltung durch digitale BestandsfĂĽhrung

Mit einer digitalen Bestandsführung durch ein Warehouse Management System wird bereits bei Einlagern angezeigt, an welchem Lagerplatz sich bereits gleichartige Artikel befinden. Somit können die Artikel auf benachbarten oder einem gemeinsamen Lagerplatz zusammengeführt werden. Auch das Entnehmen oder Umlagern wird durch die digitale Bestandsführung vereinfacht, indem die Lagerplätze für die Entnahme gemäß der festgelegten Regeln (zum Beispiel fifo – first in first out) angezeigt werden. Die digitale Bestandsführung unterstützt aber auch das Bestellwesen, die Bestandsüberwachung und den gezielten Abverkauf von Lagerbeständen.

Die vier Aufgaben der BestandsfĂĽhrung:

  1. Kontrollieren und Überwachen des Bestands durch regelmäßige Inventuren – alle Veränderungen am Bestand müssen dokumentiert und analysiert werden
  2. Ermitteln des aktuellen Bestandswerts per Inventur, bei der alle Vermögenswerte des Unternehmens erfasst und bewertet werden
  3. Erstellen regelmäßiger Berichte über den Zustand des Bestands – als Grundlage für Management-Entscheidungen über den künftigen Unternehmensbestand
  4. Risiken minimieren, die mit dem Besitz der Waren verbunden sind – zum Beispiel Risiken von Verderb oder Wertminderung

Bilder:

BestandsfĂĽhrung

Bild: pluie_r / Shutterstock

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